Gigikanan sa buhi nga tubig

549 tubod sa buhi nga tubigSi Anna, usa ka babaye nga naa sa tunga sa edad nga ulitawo, nipauli human sa usa ka tensiyonado nga adlaw sa trabaho. Nag-inusara siyang nagpuyo sa iyang gamay, kasarangan nga apartment. Milingkod siya sa gisul-ob nga sopa. Matag adlaw parehas ra. "Kawang kaayo ang kinabuhi," desperado siyang naghunahuna. "Nag-inusara lang ako".
Sa usa ka bantog nga suburb, si Gary, usa ka malampuson nga negosyante, naglingkod sa iyang terasa. Gikan sa gawas ang tanan ingon og maayo ra. Bisan pa, may nawala siya. Wala niya mahibal-an kung unsa ang problema kaniya. Gibati niya ang usa ka kamingaw sa sulod.
Lainlaing tawo. Lainlaing mga kahimtang. Parehas nga problema. Ang mga tawo dili makakaplag sa tinuud nga katagbawan gikan sa mga tawo, kabtangan, kalingawan, o kalipayan. Alang kanila, ang kinabuhi sama sa sentro sa usa ka donut - wala’y sulod.

Sa tuburan ni Jacob

Gibiyaan ni Jesus ang Jerusalem tungod sa pagsupak sa mga Pariseo. Pagbalik niya sa probinsya sa Galilea, kinahanglan moagi siya sa Samaria, usa ka lugar nga gilikayan sa mga Judio. Gibuntog sa mga Asiryanhon ang Jerusalem, ang mga Israelite gidala sa Asiria, ug ang mga langyaw gidala sa lugar aron mapanatili ang kalinaw. Adunay usa ka panagsama sa mga tawo sa Dios sa mga Gentil, nga gitamay sa mga "putli nga Judio".

Jesus war durstig, die Mittagshitze hatte ihren Tribut gefordert. Er kam zu dem Jakobs-Brunnen ausserhalb der Stadt Sychar, aus dem das Wasser hochgezogen wurde. Jesus begegnete am Brunnen einer Frau und bat sie, ihm Wasser zu geben, um ein Gespräch mit ihr zu beginnen. Solches Verhalten galt unter Juden als ein Tabu. (Johannes 4,7-9) Das lag daran, dass sie eine verachtete Samariterin und eine Frau war. Sie wurde gemieden, weil sie einen schlechten Ruf hatte. Sie hatte fünf Ehemänner und lebte mit einem Mann zusammen und war allein an einem öffentlichen Ort. Nichtverwandte Männer und Frauen sprachen an öffentlichen Orten nicht miteinander.

Dies waren die kulturellen Einschränkungen, die Jesus ignorierte. Er spürte, dass sie ein Manko, eine in sich unausgefüllte Leere hatte. Sie suchte nach Sicherheit in menschlichen Beziehungen, konnte sie aber nicht finden. Es fehlte etwas, aber sie wusste nicht, was es war. Sie hatte ihre Vollständigkeit in den Armen von sechs verschiedenen Männern nicht gefunden und war wahrscheinlich von einigen von ihnen missbraucht und gedemütigt worden. Die Scheidungsgesetze erlaubten es einem Mann, eine Frau aus trivialen Gründen «zu entlassen». Sie wurde abgelehnt, aber Jesus versprach, ihren spirituellen Durst zu stillen. Er sagte ihr, er sei der erwartete Messias. Jesus antwortete und sprach zu ihr: «Wenn du erkenntest die Gabe Gottes und wer der ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, du bätest ihn, und er gäbe dir lebendiges Wasser. Wer von diesem Wasser trinkt, den wird wieder dürsten; wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt» (Johannes 4,10, 13-14).
Sie erzählte den Menschen in ihrer Stadt begeistert von ihrer Erfahrung, und viele glaubten an Jesus als Retter der Welt. Sie begann dieses neue Leben zu verstehen und zu erleben - dass sie vollständig in Christus sein konnte. Jesus ist die Quelle lebendigen Wassers: «Mein Volk tut eine zweifache Sünde: Mich, die lebendige Quelle, verlassen sie und machen sich Zisternen, die doch rissig sind und das Wasser nicht halten» (Jeremia 2,13).
Anna, Gary und die Samariterin tranken aus dem Brunnen der Welt. Das Wasser daraus, konnte die Leere in ihrem Leben nicht füllen. Sogar Gläubige können diese Leere erfahren.

Fühlen Sie sich leer oder einsam? Gibt es irgendjemanden oder irgendetwas in Ihrem Leben, der versucht, Ihre Leere zu füllen? Fehlt es in Ihrem Leben an Freude und Frieden? Gottes Antwort auf diese Gefühle der Leere besteht darin, die Lücke in Ihrem Leben mit seiner Gegenwart zu füllen. Sie wurden für eine Beziehung mit Gott geschaffen. Sie wurden geschaffen, um das Gefühl der Zugehörigkeit, Akzeptanz und Wertschätzung von ihm zu geniessen. Sie werden sich weiterhin unvollständig fühlen, wenn Sie versuchen, diese Lücke mit etwas anderem als seiner Gegenwart zu füllen. Durch eine fortwährende enge Beziehung zu Jesus finden Sie die Antwort auf alle Herausforderungen des Lebens. Er wird Sie nicht enttäuschen. Ihr Name steht auf jedem seiner vielen Versprechen. Jesus ist Mensch und Gott zugleich und wie jede Freundschaft, die Sie mit jemand anderem teilen, braucht es Zeit, bis sich eine Beziehung entwickelt. Dies bedeutet, Zeit miteinander zu verbringen und sich über alles auszutauschen, zuzuhören und zu sprechen, was Ihnen in den Sinn kommt. «Wie kostbar, o Gott, ist deine Gnade! Menschen suchen Zuflucht im Schatten deiner Flügel. Sie dürfen den Reichtum deines Hauses geniessen, und aus einem Strom der Freude gibst du ihnen zu trinken. Bei dir ist die Quelle allen Lebens, in deinem Licht sehen wir das Licht» (Psalm 36,9).

von Owen Visagie