Kauban ni Jesus sa kalipay ug kasubo

225 kauban si Jesus sa kalipay ug kasubo

Stimmen Sie dem zu, dass die Medien einen neuen Tiefpunkt der Anstössigkeit erreicht haben? Reality-TV Shows, Comedy-Serien, Nachrichtenprogramme (im Internet, Fernsehen und Radio), soziale Medien und politische Debatten– sie alle scheinen immer unausstehlicher zu werden. Dann gibt es da noch die skrupellosen Prediger, die das Wohlstandsevangelium mit seinen falschen Versprechen von Gesundheit und Reichtum verkündigen. Als ich in einem Gespräch einen der Anhänger dieser falschen Botschaft fragte, warum die«Sag-es-und-du-kriegst-es-Gebete» dieser Bewegung noch nicht die vielen Krisen dieser Welt (IS, Ebola, wirtschaftliche Krisen usw.) beendet hätten, bekam ich lediglich die Antwort, dass ich sie mit dieser Frage nerven würde. Es stimmt, dass ich manchmal etwas nervig sein kann, aber die Frage war ernst gemeint.

Ang maayong balita mao si Jesus, dili kayamanan

Eine Zeit, in der ich wirklich genervt bin, ist, wenn ich krank bin (zumindest behauptet das meine Frau Tammy). Zum Glück (für uns beide) bin ich nicht oft krank. Ein Grund dafür ist ohne Zweifel, dass Tammy für meine Gesundheit betet. Gebet hat eine positive Wirkung, das Wohlstandsevangelium jedoch verspricht fälschlicherweise, dass wenn der Glaube stark genug sei, man niemals krank würde. Ebenso behauptet es, dass wenn man krank sei (oder an etwas leide), dieses geschehe, weil man nicht genug glaube. Solche Überlegungen und Lehren sind eine Perversion des Glaubens und des wahren Evangeliums von Jesus Christus. Ein Freund erzählte mir von einer Tragödie, die geschah, als er noch sehr jung war. Er verlor zwei Schwestern bei einem Autounfall. Stellen Sie sich nur vor, wie sich sein Vater gefühlt haben muss, als ein Vertreter dieser falschen Lehre ihm sagte, dass seine beiden Mädchen deshalb gestorben seien, weil er nicht genug geglaubt hätte! Ein solch boshaftes und falsches Denken ignoriert die Realität von Jesus Christus und seiner Gnade. Jesus ist das Evangelium – er ist die Wahrheit, die uns frei macht. Im Gegensatz dazu führt das Wohlstandsevangelium eine geschäftliche Beziehung mit Gott und behauptet, dass unser Verhalten beeinflusse, inwieweit Gott uns segnet. Es fördert auch die Lüge, dass es das Ziel des irdischen Lebens sei, Leid zu vermeiden, und dass es Gottes Ziel sei, unser Vergnügen zu maximieren.

Uban ni Jesus sa kasubo

Sa tibuuk nga Bag-ong Tugon, gitawag sa Diyos ang iyang mga tawo aron ipaambit ang mga kalipay ug kasub-anan kay Jesus. Ang pag-antos nga gihisgutan naton dili pag-antos sa mga binuang nga sayup o sayup nga desisyon, o gikan nabiktima sa mga kahimtang o kakulang sa pagtuo. Ang pag-antus nga nasinati ni Jesus ug nga kita molahutay dinhi sa nahulog nga kalibutan usa ka butang sa kasingkasing. Oo, si Jesus pisikal nga nag-antus, ingon sa gipanghimatuud sa mga Ebanghelyo, apan ang pag-antus nga siya boluntaryong giantos mao ang sangputanan sa iyang maloloy-on nga gugma alang sa mga tawo. Ang Bibliya nagpamatuod niini sa daghang mga lugar:

  • «Als er aber die Volksmenge sah, wurde er innerlich bewegt über sie,weil sie erschöpft und verschmachtet waren wie die Schafe, die keinen Hirten haben.» (Matthäus 9,36 ELB)
  • «Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen,wie eine Henne ihre Küken versammelt unter ihre Flügel; und ihr habt nicht gewollt!» (Matthäus 23,37)
  • «Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.» (Matthäus 11,28-30)
  • «Und als er nahe hinzukam, sah er die Stadt und weinte über sie und sprach: Wenn doch auch du erkenntest zu dieser Zeit, was zum Frieden dient! Aber nun ist’s vor deinen Augen verborgen.» (Lukas 19,41-42)
  • «Und Jesus gingen die Augen über.» (Johannes 11,35)

Diese mitleidende Liebe Jesu für die Menschen zu teilen, führt oft zu Schmerz und Leid, und dieses Leid kann manchmal sehr tief sein. Solch ein Leiden zu vermeiden, heisst, es zu vermeiden, andere Menschen mit der Liebe Christi zu lieben. Solch ein Ziel würde uns zu selbstzentrierten Vergnügungssucheden machen und genau das ist es auch, was die säkulare Gesellschaft unterstützt: Verwöhn dich – du hast es dir verdient! Das Wohlstandsevangelium fügt zu dieser schlechten Idee eine Vorgehensweise hinzu, die fälschlicherweise als Glaube bezeichnet wird, wodurch Gott veranlasst werden soll, unsere hedonistischen Wünsche zu erfüllen. Diese tragische, falsche Lehre, dass wir Leid umgehen können, indem wir es in Jesu Namen streng zurechtweisen, widerspricht dem, was der Schreiber des Hebräerbriefes über die Helden des Glaubens schreibt(Hebräer 11,37-38): Diese Männer und Frauen «sind gesteinigt, zersägt, durchs Schwert getötet worden; sie sind umhergezogen in Schafpelzen und Ziegenfellen; sie haben Mangel, Bedrängnis, Misshandlung erduldet.» Im Hebräerbrief steht nicht geschrieben, dass es ihnen an Glauben gefehlt hätte, sondern, dass sie Menschen mit einem tiefen Glauben waren – Menschen, denen die Welt nicht wert war. Obwohl sie grosses Leid erlitten, blieben sie in Wort und Tat treue ergebene Zeugen Gottes und seiner Treue.

Sunda ang mga lakang ni Jesus

 Jesus, in der Nacht vor seinem grössten Leid, (das durch Folter und der darauffolgenden Kreuzigung verlängert wurde,) sagte zu seinen Jüngern: «Ein Beispiel habe ich euch gegeben, damit ihr tut, wie ich euch getan habe» (Johannes 13,15). Jesus bei seinem Wort nehmend, schrieb einer seiner Jünger, Petrus, später dies: «Denn dazu seid ihr berufen, da auch Christus gelitten hat für euch und euch ein Vorbild hinterlassen, dass ihr sollt nachfolgen seinen Fusstapfen» (1. Pedro 2,21). Was heisst es eigentlich, in den Fussstapfen von Jesus nachzufolgen? Hier müssen wir vorsichtig sein, weil die Ermahnung von Petrus einerseits oft zu eng gefasst wird und oft ausschliesst, auch Jesus in seinem Leid nachzufolgen, (was Petrus hingegen explizit nennt). Andererseits wird die Ermahnung zu weit gefasst. Wir sind nicht dazu aufgerufen, jeden Aspekt des Lebens von Jesus zu imitieren. Da wir keine palästinischen Juden des ersten Jahrhunderts sind, (so wie Jesus einer war) brauchen wir auch keine Sandalen, lange Gewänder und Gebetsriemen zu tragen, um Jesus nachzufolgen. Wir verstehen ausserdem (wie der Kontext von Petrus Ermahnung andeutet,) dass Jesus, als Sohn Gottes, einzigartig war, ist und bleibt. Wind, Wellen, Dämonen, Krankheit, Brot und Fisch befolgten seine Worte, als er unfassbare Wunder tat, die seine Identität als den verheissenen Messias bestätigten. Auch wenn wir seine Nachfolger sind, haben wir nicht automatisch diese Fähigkeiten.Ja, Petrus ruft uns alle auf, Jesus auch im Leiden nachzufolgen. In 1. Pedro2,18-25 erklärte er einer Gruppe vonChristen, die Sklaven waren, wie sieals Nachfolger von Jesus auf die ungerechte Behandlung, die sie erfuhren, reagieren sollten. Er zitiert einen Text aus Jesaja 53 (siehe auch 1. Pedro 2,22;24; 25). Dass Jesus durch die Liebe Gottes zur Erlösung der Welt gesandt wurde, bedeutet, dass Jesus zu Unrecht litt. Er war unschuldig und blieb es auch als Reaktion auf seine ungerechtfertigte Behandlung. Er schoss nicht mit Drohungen oder Gewalt zurück. So wie es Jesaja sagt: «in dessen Mund sich kein Betrug fand».

Pag-antos gikan sa paghigugma sa uban

Si Jesus grabe nga nag-antus, apan wala siya mag-antus sa kakulang sa pagtuo o gikan sa sayup nga pagtuo. Sa kasukwahi: mianhi siya sa yuta tungod sa gugma - ang Anak sa Dios nahimong tawo. Tungod sa pagsalig sa Dios ug gugma alang sa mga alang kang kinsa ang iyang kaluwasan mianhi sa yuta, giantos ni Jesus ang dili makatarunganon nga pag-antus ug nagdumili sa pagdagmal bisan sa mga nagpasakit kaniya - hingpit kaayo ang iyang gugma ug pagtoo. Kung sundon naton si Jesus sa pag-antos tungod kay gihigugma naton ang ubang tawo, mahupay kita nga kini punoan nga bahin sa atong pagsunod. Talupangda ang masunod nga duha ka bersikulo:

  • «Der Herr ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und hilft denen, die ein zerschlagenes Gemüt haben.» (Psalm 34,19)
  • «Und alle, die fromm leben wollen in Christus Jesus, müssen Verfolgung leiden.» (2. Timoteo 3,12)Wenn wir andere einfühlsam leiden sehen, werden wir mit Nächstenliebe für sie erfüllt.

Kung ang among gugma ug grasya sa Diyos gisalikway, naguol kami. Bisan kung ang ingon nga gugma bililhon tungod kay kini nagdasig sa atong pag-antus, dili kita molayo gikan niini o mohunong sa paghigugma sa uban sama sa paghigugma sa kanila sa Dios. Ang pag-antos aron maghigugma mao ang usa ka matinud-anon nga saksi ni Kristo. Busa gisunud namon ang iyang panig-ingnan ug gisunud ang iyang mga lakang.

Kauban ni Jesus sa kalipay

Kung maglakaw kita kauban si Jesus, mahimamat naton ang tanan nga mga tawo uban kaniya nga adunay usa ka maloloy-on nga gugma, kana mao, aron mapaambit ang iyang pag-antus. Sa pikas nga bahin - ug kini ang kabalibaran niini - kanunay usab tinuod nga nag-ambit kami sa iyang kalipay - ang iyang kalipay nga ang tanan nga katawhan natubos sa kaniya, nga gipasaylo siya ug gidawat siya sa nagbag-o nga gugma ug kinabuhi. Mao nga gipasabut nga kung aktibo kita nga nagsunod kaniya, nag-ambit kita sa hingpit nga kalipay ug kasubo sa parehas nga sukod. Kana ang kahinungdanon sa usa ka espiritu ug bibliya nga kinabuhi nga gigiyahan. Kinahanglan dili kita mahulog sa usa ka bakak nga ebanghelyo nga nagsaad lamang sa kalipay ug wala’y kasubo. Ang pagpakigbahin sa parehas nga bahin sa among misyon ug hinungdanon alang sa among suod nga pakig-uban sa among maloloy-on nga Ginoo ug Manluluwas.

ni Joseph Tkach


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